VERSICHERUNGSBEREICH

Personen.
Gesundheit. Arbeitskraft. Leben.

Wenn ein Mensch Hilfe oder eine Versicherungsleistung braucht.

Erst ordnen. Dann den Vertrag ansehen.

Die Einträge beschreiben typische Gegenstände dieser Versicherungsarten. Sie sind keine Aussage, dass dein Vertrag jedes genannte Ereignis deckt. Leistungen, Ausschlüsse, Fristen und Bedingungen sind individuell zu prüfen.

Gesetzliche Krankenversicherung

Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse, etwa Behandlung, Hilfsmittel und Rehabilitation.

Als Erstes bereitlegen:
Antrag, Bescheid und medizinische Begründung

Wichtig: Sozialversicherung; kein privater Versicherungsvertrag.

Private Krankenversicherung

Erstattung vereinbarter Behandlungskosten und tariflicher Leistungen.

Als Erstes bereitlegen:
Rechnung, Tarif und Begründung der Erstattungsentscheidung

Wichtig: Nicht mit der gesetzlichen Krankenversicherung vermischen.

Krankenzusatzversicherung

Ergänzende Leistungen, etwa für Zähne, Krankenhaus oder ambulante Versorgung.

Als Erstes bereitlegen:
Rechnung und konkret vereinbarter Zusatzbaustein

Wichtig: Zusatzschutz ersetzt nicht automatisch die Vollversicherung.

Pflegepflichtversicherung

Pflegeleistungen nach dem jeweils einschlägigen gesetzlichen oder privaten System.

Als Erstes bereitlegen:
Pflegeantrag, Begutachtung und Leistungsentscheidung

Wichtig: Gesetzliche und private Pflegepflicht unterscheiden.

Pflegezusatzversicherung

Zusätzliche vereinbarte Zahlungen oder Kostenleistungen im Pflegefall.

Als Erstes bereitlegen:
Tarif und Nachweis des leistungsrelevanten Pflegezustands

Wichtig: Leistungsauslöser und Wartezeiten sind vertragsabhängig.

Private Unfallversicherung

Vereinbarte Leistungen nach einem versicherten Unfall.

Als Erstes bereitlegen:
Unfallzeitpunkt, Befunde und Versicherungsbedingungen

Wichtig: Im GDV der Schaden-/Unfallversicherung zugeordnet, hier als Personenrisiko auffindbar.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Leistungen bei vertragsgemäßer Einschränkung der beruflichen Leistungsfähigkeit.

Als Erstes bereitlegen:
Berufsbeschreibung, Befunde und Vertragsbedingungen

Wichtig: Arbeitsunfähigkeit allein ist nicht automatisch Berufsunfähigkeit.

Erwerbsunfähigkeitsversicherung

Absicherung einer vertraglich bestimmten Erwerbsunfähigkeit.

Als Erstes bereitlegen:
Vertrag und nachvollziehbare Angaben zur Leistungsfähigkeit

Wichtig: Nicht mit der gesetzlichen Erwerbsminderungsrente gleichsetzen.

Grundfähigkeitsversicherung

Leistungen bei Verlust definierter Fähigkeiten, beispielsweise Sehen oder Gehen.

Als Erstes bereitlegen:
Tarifdefinition und entsprechende medizinische Befunde

Wichtig: Maßgeblich sind die konkret vereinbarten Fähigkeiten.

Schwere-Krankheiten-Versicherung

Vereinbarte Zahlung bei bestimmten, im Vertrag definierten schweren Erkrankungen.

Als Erstes bereitlegen:
Diagnose und einschlägige Tarifdefinition

Wichtig: Nicht jede schwere Erkrankung muss vom Tarif erfasst sein.

Krankentagegeld

Vereinbarter Ausgleich von Verdienstausfall bei Arbeitsunfähigkeit.

Als Erstes bereitlegen:
Arbeitsunfähigkeitsnachweis, Einkommen und Karenzzeit

Wichtig: Vom gesetzlichen Krankengeld und Krankenhaustagegeld unterscheiden.

Auslandsreisekrankenversicherung

Medizinische Kosten und weitere vereinbarte Leistungen während einer Auslandsreise.

Als Erstes bereitlegen:
Reisedaten, Rechnungen und Notfallkontakt des Vertrags

Wichtig: Notwendige Akutversorgung nicht wegen des Portals aufschieben.

Risikolebensversicherung

Vereinbarte Todesfallleistung für die anspruchsberechtigte Person.

Als Erstes bereitlegen:
Versicherungsschein und erforderliche Nachweise zum Todesfall

Wichtig: Bezugsrecht und konkreten Risikoträger feststellen.

Kapitalbildende Lebensversicherung

Vertragliche Leistungen im Erlebens- oder Todesfall.

Als Erstes bereitlegen:
Vertrag, Leistungsanlass und aktuelle Vertragsmitteilung

Wichtig: Ablaufleistung ist kein Sachschaden.

Private Rentenversicherung

Vertragliche Renten- oder Kapitalleistungen zur Altersvorsorge.

Als Erstes bereitlegen:
Police, Rentenbeginn und Abrechnungen

Wichtig: Gesetzliche Rentenversicherung folgt einem anderen System.

Sterbegeldversicherung

Vereinbarte Leistung im Todesfall zur finanziellen Entlastung.

Als Erstes bereitlegen:
Vertrag und vom Versicherer verlangte Nachweise

Wichtig: Wartezeiten und Bezugsberechtigung prüfen.